Public Private Partnership
Statt eigene Wege gehen
Das Museum geht neue Wege in seiner Organisationsform: nach dem Modell des PPP (Public Private Partnership, öffentlich-private Partnerschaft) legen zwei Partner ihre Stärken zusammen und eröffnen im Sommer 2009 das schon lange gewünschte Schweizer Holzbildhauerei Museum.
Trägerin des Museums ist die "Stiftung zur Sammlung und Ausstellung von Holzschnitzereien Brienz"
Die Stiftung wurde 1990 ins Leben gerufen und setzt sich für die Erhaltung und Unterstützung der Holzbildhauerei nachhaltig ein. Sie sammelt, erforscht, bewahrt, konserviert und präsentiert bedeutsame Holzbildhauerarbeiten und Zeichnungen, sowie fotografische und schriftliche Zeugnisse, welche eine vertiefte Betrachtung des bildhauerischen Schaffens ermöglichen.
Die Stiftung ist für die fachliche Führung und Leitung sowie für die Gestaltung der Ausstellungen zuständig.
Betreiberin des Museums ist die Firma Ed. Jobin. AG, Brienz
Die seit 1835 bestehende Manufaktur stellt heute neben anspruchsvollen Holzbildhauerarbeiten auch Musikdosen, mechanische Musikwerke, Pendulen und exklusive Verpackungen her.
Sie gehört zu den Mitbegründern der Stiftung und stellt dieser seit Anbeginn Ausstellungsobjekte aus ihrer wohl grössten Sammlung an Holzbildhauerarbeiten und Holzwaren.
Die Firma Ed. Jobin AG ist verantwortlich für die betriebliche Führung und Leitung des Museums.
Zwischen den kulturhistorischen Zielen und der betriebswirtschaftlichen Führung des Museums herrscht eine klare Trennung.


Der Erlös aus dem Museumsbetrieb dient zweckgebunden der Entwicklung des Museums.